Französische Klänge

KONZERT

Sonntag, 19. März, 17:00 Uhr, Kulturweberei

 

DAS ENSEMBLE

Sarah Christ, Harfe
Kathrin Bäz, Flöte
Daniel Bäz, Fagott

Programm

Francois Devienne (1759-1803)
Sonate C-Dur für Flöte, Fagott und Harfe (Cembalo)
Allegro moderato
RONDO Allegretto assai

 

Paul Taffanel (1844-1908)
Andante Pastoral et Scherzettino für Flöte und Harfe (Klavier)

 

Camille Saint-Saens (1835-1921)
Sonate für Fagott und Harfe (Klavier) G-Dur op.168
Allegro moderato
Allegro scherzando
Molto adagio – Allegro moderato

 

Gabriel Fauré (1845-1924)
Fantasie für Flöte und Harfe (Klavier) op. 79

 

Pause

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Pièces de clavecin en concert Nr. 5 in d-Moll
La Forqueray
La Cupis
La Marais

 

André Jolivet (1905-1974)
Pastorales de Noel für Flöte, Fagott und Harfe(1943)
L'Étoile
Les Mages
La Vierge et L'Enfant
Entrée et Danse des Bergers

 

Maurice Ravel (1875-1937)
Sonatine en trio
für Flöte, Fagott (Violoncello) und Harfe
Modéré
Mouvement de Menuet
Animé

Künstler

Kathrin Bäz
Kathrin Bäz wurde im österreichischen Sankt Pölten geboren und erhielt ihren ersten Flötenunterricht im Alter von sieben Jahren. Nach ihrem Jungstudium an der Universität für  Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Barbara Gisler-Haase schloss sie ihr Studium bei Prof. Renate Greiss-Armin und Matthias Allin in Karlsruhe und Prof. Michael M. Kofler am Salzburger Mozarteum ab. 2012 wurde sie in die Akademie des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam aufgenommen, wo sie unter Dirigenten wie Bernard Haitink, Mariss Jansons, Riccardo Chailly, Andris Nelsons, Sir Eliot Gardiner und Herbert Blomstedt eine prägende Zeit erlebte und mit dem "Bernard Haitink price for young talents" ausgezeichnet wurde. Noch im selben Jahr trat sie ihre erste Stelle als Soloflötistin im Tiroler Sinfonieorchester Innsbruck an, wechselte 2018 in selber Position zur Dresdner Philharmonie und ist regelmäßiger Gast beim Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder der Staatskapelle Berlin. Besonders am Herzen liegt ihr die Kammermusik. So wurde sie während ihres Kammermusikstudiums an der Hochschule für Musik Frankfurt bei der Pianistin Prof. Angelika Merkle zusammen mit ihrer Duopartnerin Melanie Bähr Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und ist bei diversen Kammermusikreihen und Festivals wie dem Rheingau Musikfestival oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen zu hören.

 

Daniel Bäz
Daniel Bäz, 1982 in Dresden geboren, erhielt bereits im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und studierte ab 1995 Fagott bei Mario Hendel. In dieser Zeit wurde er mehrfach Erster Preisträger und Finalist von nationalen Wettbewerben. Seine Studien in Köln bei Georg Klütsch schloss er mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Nach einer ersten Festanstellung an der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz ist Daniel Bäz seit 2008 Koordinierter Solo-Fagottist der Dresdner Philharmoniker. Zahlreiche Tourneen mit diesem Orchester führten ihn durch weite Teile Europas, nach Nord- und Südamerika sowie nach Ostasien. Daneben ist er gern gesehener Gast bei führenden deutschen Sinfonieorchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Konzerthausorchester Berlin und dem NDR Elbphilharmonieorchester Hamburg. Als Solist verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester sowie auf solistischem Gebiet liegt Daniel Bäz die Ausübung von Kammermusik am Herzen. Er ist Gründungsmitglied des Bläserquintetts Ménage à cinq, mit dem er in 2007 nach erfolgreicher Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb Stipendiat des Deutschen Musikrats und Teilnehmer der „52. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ wurde. Auch im Bereich der Musikvermittlung und Nachwuchsförderung ist Daniel Bäz sehr aktiv, u.a. im Rahmen von „freakquency – Philharmonie für Familien und Schulen“ und seit Sommer 2016 als Dozent beim Bundesjugendorchester

Sarah Christ

Bereits 17jährig hatte Sarah Christ die Chance mit im Gustav Mahler Jugend Orchester unter Claudio Abbado zu musizieren und wusste daraufhin, dass sie Harfenistin werden wollte. Nach Privatunterricht bei Margit Anna Süss und Marie-Pierre Langlamet in Berlin, studierte sie zunächst in Detmold bei Catherine Michel, anschließend in Lyon bei Fabrice Pierre und mit dem Meisterklassendiplom abschliessend in München bei Helga Storck. Sarah Christ wurde 2004 Stipendiatin der „Konzerte Junger Künstler“ vom Deutschen Musikrat sowie 1. Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb des „Bundes der Deutschen Industrie“ im Duo mit ihrem Bruder Raphael Christ (Violine). Bereits 21jährig wurde Sarah Christ an der Wiener Staatsoper engagiert. Nach zwei Jahren entschied sie sich die Stelle aufzugeben, um sich intensiver der Kammermusik und ihrer solistischen Tätigkeiten zu widmen. Nichtsdestotrotz spielte sie weiterhin in den renommiertesten Orchestern Europas wie den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Mahler Chamber Orchestra und anderen.  Auf Einladung von Claudio Abbado ist sie seit 2006 Harfenistin in dem von ihm gegründeten „Luzern Festival Orchester“.  Kammermusikalisch trat Sarah Christ in vielen renommierten Festivals auf, darunter dem Lockenhaus Festival, Rheingau Festival, Edinburgh Festival und musizierte unter anderm in der Carnegie Hall, Wigmore Hall, Berliner Philharmonie und Semperoper mit namhaften Künstlern wie Emanuel Pahud, Albrecht Mayer, Karl-Heinz Schütz, Henrik Wiese, Jan Vogler.   Sarah Christ widmet sich auch intensiv der Bearbeitung verschiedener Klavierwerke für Harfe und konzertierte damit mehrfach mit Matthias Goerne unter anderem in der Wigmore Hall in London, oder der Schubertiade in Schwarzenberg mit Liedern von Schubert.  Solistisch trat Sarah Christ u.a. mit den Dresdner Kapellsolisten, den Münchner Symphonikern, dem Kammerorchester des Gewandhausorchesters Leipzig, dem Opernorchester Prag und der Jenaer Philharmonie auf. Als Dozentin war Sarah Christ im Schleswig Holstein Musik Festival, in der Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes, am Orchesterzentrum Dortmund, in der MCO Academy tätig und gab einen Meisterkurs an der Universität Graz.  2006 erschien bei Cavalli Records ihre Solo CD „La Passione per l´opera“, 2013 bei Harmonia Mundi die Duo CD „Méditations“ mit Céline Moinet (Oboe) und 2018 bei Sony Classical „Goldbergvariationen“ in einer Bearbeitung für Septett.

Kammermusik Festival

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