Das Finsterwalder Kammermusik Festival 2018

Finsterwalder Kammermusikfestival mit Besucherrekord

Neues Format Kammermusik-junior soll in den kommenden Jahren etabliert werden
 
Mehr als 1200 verkaufte Eintrittskarten zu den insgesamt elf angebotenen Konzerten sind Besucherrekord und machen deutlich: das Finsterwalder Kammermusik-Festival wird ständig beliebter. Darüber freuen sich natürlich besonders die beiden künstlerischen Leiter, Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh, die vor dem Abschlusskonzert am 7. April vor allem den Sponsoren für deren Treue und Vertrauen dankten.


Zu den „regulären“ sechs Konzerten kamen 830 Besucherinnen und Besucher. Dort spielten professionelle Musikerinnen und Musiker, beispielsweise aus dem MDR-Sinfonieorchester, der Weimarer Staatskapelle oder der Deutschen Oper Berlin.

Besonders erfreulich ist, dass während der beiden Aufführungen der Kinderkonzerte im Logenhaus wieder alles bis auf den letzten Stuhl besetzt war.

 

Eine Neuerung in diesem Jahr stellte das Format Kammermusik junior dar. „Mit Kammermusik junior möchten wir unseren regionalen Nachwuchstalenten die Möglichkeit bieten, auf besonders hochwertigen Instrumenten und in einer echten Konzertatmosphäre vorzuspielen“, so Organisatorin Johanna Zmeck. Die Gelegenheit nutzen zahlreiche Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Junge Streicher, Bläser und Pianisten spielten im Logenhaus zumeist Ausschnitte aus ihren Wettbewerbsbeiträgen. Insgesamt besuchten 1.210 Kammermusikbegeisterte das im achten Jahr stattfindende Festival. Im Vordergrund standen die Kompositionen Edvard Griegs, besonders der „Hochzeitstag auf Troldhaugen“ erfreute sich, vermutlich wegen seiner eingängigen Melodie, großer Beliebtheit. Wessen Werke im kommenden Jahr das 9. Finsterwalder Kammermusik-Festival dominieren, überlegt sich die künstlerische Leitung in den kommenden Monaten. Das Geheimnis wird dann wohl erst zu Beginn des nächsten Jahres gelüftet.

Impressionen 2018 – Fulminantes Abschlusskonzert: Weimarer Klavierquartett präsentiert Grieg, Schumann und Dvořák

„Es ist ein Geschenk auf diesem Flügel spielen zu dürfen“, erklärt Johanna Zmeck, die an diesem Abend in Doppelfunktion in der Finsterwalder Trinitatiskirche auftrat. Gemeinsam mit Nassib Ahmadieh... > weiterlesen