Kammermusik Festival
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Antonìn Dvorák (1841 – 1904)
Aus Streichquartett F-Dur op. 96
(„Amerikanisches Quartett“)
2. Lento
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
Streichquartett f-Moll op. 80
1. Allegro vivace assai -Presto
2. Allegro assai
3. Adagio
4. Finale. allegro molto
PAUSE
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Streichquartett F-Dur op. 35
1. Allegro moderato, très doux
2. Assez via, très rhythmé
3. Très lent, modéré
4. Vif et agité
Das Sinopoli Quartett besteht aus Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden und wurde in der Spielzeit 2025/26 gegründet.
Robert Lis,
geboren im polnischen Dabrowa Gornicza, begann im Alter von 6 Jahren mit dem Geigenspiel. Er ist einer der talentiertesten polnischen Geiger seiner Generation und Preisträger zahlreicher
nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. 2011 schloss er die Ignacy Paderewski Musikakademie in Poznan als Student von Prof. Dr. Marcin Baranowski mit Auszeichnung ab. 2012 erwarb er als
Schüler von Ilya Grubert seinen zweiten Master-Abschluss am Conservatorium van Amsterdam.
In den Jahren 2010 bis 2012 war er assistierender Leiter der 2. Violinen in der Radio Kamer Filharmonie und von 2012 bis 2018 2. Konzertmeister im Nederlands Philharmonisch Orkest. Seit 2018 hat er
die Position des 2. Konzertmeisters der Sächsischen Staatskapelle Dresden inne. Robert Lis spielt eine Pietro-Floriani-Violine aus dem Jahr 1835.
Michael Schmid
erhielt seine Ausbildung an der Violine zunächst als Jungstudent bei Prof. Conrad von der Goltz. Nach dem Abitur studierte er in Salzburg und Wien bei Prof. Harald Herzl und Prof. Christian Altenburger. Weitere musikalische Impulse erhielt er in der Klasse von Prof. Ingolf Turban, bei Kammermusikstudien mit Prof. Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und bei Meisterkursen von Leonidas Kavakos, Christian Tetzlaff und Prof. Igor Ozim. Orchestererfahrung sammelte er bereits im Bundesjugendorchester, später als Akademist im Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam, als Substitut im Orchester der Wiener Philharmoniker, des Wiener Staatsopernorchesters und bei der Camerata Salzburg. Michael Schmid war Stipendiat der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, beim Kronberg Academy Festival, ist erster Preisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert« und Preisträger des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs. 2017 schloss er sein Studium an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung ab und wurde Mitglied der 2. Violinen der Staatskapelle Dresden. Solistisch trat er u.a. mit Alban Bergs Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels« auf, als Kammermusiker im Musikverein Wien, im Concertgebouw Amsterdam, in der Queen Elisabeth Music Chapel und auf Tourneen in Asien und Südamerika. Neben Kammermusik liegt Michael Schmid die musikalische Nachwuchsförderung am Herzen. 2019 bis 2022 engagierte er sich als Vorstand der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden. Seit 2024 leitet er als Dozent eine Klasse an der Musikhochschule Regensburg.
Michael Horwath,
geboren 1974, erhielt zunächst Violinunterricht in seiner Heimatstadt Berlin, bevor er ein Bratschenstudium an der dortigen Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Felix Schwartz aufnahm. 1998 setzte er sein Studium bei Erich Krüger in Weimar fort, wo er auch ein Aufbaustudium absolvierte. Seit August 2000 ist Michael Horwath Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit 2004 in der Position des Vorspielers der Bratschen. Michael Horwath nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen bei Kim Kashkashian, Jürgen Kussmaul, Thomas Riebl und Norbert Brainin teil. Mit besonderer Hingabe widmet er sich der Kammermusik und ist regelmäßiger Gast internationaler Kammermusikfestivals wie dem Festival Concerts aux Iles du Bic in Kanada. Er ist Mitglied des Dresdner Streichquintetts und des ensemble frauenkirche. Er konzertierte als Solist und Kammermusiker in der Semperoper Dresden, im Gewandhaus zu Leipzig, bei den Schwetzinger Festspielen und in der Kölner Philharmonie.
Teresa Beldi,
1993 in Hamburg geboren, absolvierte ihr Studium bei Hillel Zori an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv, bei Claudius Popp an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und bei Frans Helmerson an der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Sie erhielt zudem langjährig wichtige musikalische Impulse von David Geringas und Catalin Ilea und nahm an Meisterkursen mit Arto Noras, Uzi Wiesel, Alisa Weilerstein, Peter Wiley und Jens Peter Maintz teil. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie außerhalb Deutschlands bereits nach Frankreich, Israel, Italien, Rumänien, Bulgarien, in die Ukraine und die Niederlande. So spielte sie unter anderem als Solistin mit dem Banatul Timisoara Symphonieorchester, dem Oltenia Craiova Symphonieorchester, dem Philharmonischen Orchester der Staatsoper Plovdiv und den Hamburger Symphonikern in Sälen wie der Laeiszhalle Hamburg, der Halle aux Grains Toulouse und dem Großen Saal der Elbphilharmonie Hamburg. Neben den Cellokonzerten von Joseph Haydn (D-Dur), Dmitri Schostakowitsch und Edouard Lalo spielte sie 2016 Haydns Cellokonzert in C-Dur unter der Leitung von Zubin Mehta in Tel Aviv und 2019 das Cellokonzert von Antonín Dvorák mit den Hamburger Symphonikern und Ion Marin. Als Kammermusikerin trat Teresa Beldi mehrmals im Pierre-Boulez-Saal auf, in verschiedenen Formationen und als Teil des Boulez Ensembles, beim Pfingstfestival Schloss Ettersburg, beim Usedomer Musikfestival und beim Mozartfest Würzburg (in Zusammenarbeit mit dem Minguet Quartett). Orchestererfahrung sammelte sie zunächst als Mitglied des Bundesjugendorchesters, anschließend als Solocellistin im Buchmann Mehta Symphony Orchestra und als Praktikantin im Israel Philharmonic Orchestra. Seit 2017 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchesters unter der Leitung von Daniel Barenboim. 2018 wurde sie Akademistin bei der Staatskapelle Berlin und erhielt dort im Anschluss einen Zeitvertrag. In der Spielzeit 2021/2022 erspielte sich Teresa Beldi einen Zeitvertrag bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und ist seit August 2022 festes Orchestermitglied. Sie spielt auf einem Cello von Sergio Peresson, gebaut im Jahre 1970 für Jacqueline du Pré, großzügig zur Verfügung gestellt von Daniel Barenboim.
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